Der ScomEditor ist ein Software-Tool zur Modellierung von Kommunikationsstrukturen innerhalb eines Software-Systems. Ein solches Software-Systems besteht aus verschiedenen Subsystemen, die wiederum in Module unterteilt sind. Diese Module kommunizieren auf zwei Arten miteinander:
Das Kommunikationsmodell basiert auf vier zentralen Bausteinen:
Eine Activity ist ein in sich abgeschlossenes Programm innerhalb des Kommunikationssystems.
Allgemein: Eine Activity ist ein eigenständiges Programm, das seine Aufgaben in fest definierten, geordneten Einzelschritten (Runnables) abarbeitet.
Ein Runnable ist der Baustein im Kommunikationssystem. Vergleichbar mit einem Werkzeug in einem Werkzeugkasten erfüllt es eine spezialisierte Aufgabe oder Geschäftslogik innerhalb der Anwendung:
Allgemein: Ein Runnable ist ein kleiner, spezialisierter Arbeitsschritt, der Daten über Anschlüsse (Ports) empfängt, verarbeitet und weitergibt. So lassen sich durch geschicktes Zusammenstecken dieser Bausteine umfangreiche Abläufe erstellen.
Ein Port ist der kleinste Baustein im Kommunikationssystem. Über den Port läuft die Datenaustausch zwischen Runnables.
Eine Connection ist die Verbindung zwischen Ausgangsport und Eingangsport vom Runnable. Es gibt zwei Typen von Connection:
Für den Datenaustausch zwischen Modulen wird ein Kommunikationsmodell als Basis erstellt.
Auf dem Bild ist die interne Kommunikation zwischen zwei Runnables innerhalb eines Activity. Runnable1:PortOut sendet Daten zum Runnable:PortIn
Hier ist die externe Kommunikation zwischen zwei Runnables außerhalb eines Activity. Activity1:Runnable1:PortOut sendet Daten zum Activity2:Runnable2:PortIn
Ein Kommunikationssystem kann mehreren Activities enthalten, ebenso ein Activity kann mehre Runnable enthalten. Jedes Runnable kann bis 16 Ports für Datenaustausch haben. Die Daten können einfache und komplexe Daten-Typen haben.
Hinweis zur Darstellung: Im ScomEditor werden Verbindungen nicht durch Linien, sondern durch eine farbliche Kennzeichnung an den Ports dargestellt. Jede Verbindung besitzt dabei eine individuelle Farbe, um eine übersichtliche Zuordnung zu ermöglichen.
Die Benutzeroberfläche des ScomEditors ist in fünf Bereiche unterteilt:
Damit werden Aufgaben vom Tool gesteuert:
Mit Scom-Instanzen werden Instanzen der Systemkommunikation gemeint. Das sind:
Das sind Namen von Scom-Instanzen, Datentypen, Einbindungen zur Softwarestruktur.
Dies ist eine Übersicht der SCOM-Instanzen und der Interaktion zwischen ihnen.
Benutzer wird über Vorgänge im ScomEditor informiert.